Kriminalroman aus der Region: „Der Tote im Spargelfeld“

In einem Spargelfeld liegt eine Leiche: ein Spargelbauer, der seit Monaten vermisst wird. Die Todesumstände stellen die Stader Polizei vor ein Rätsel. Diese Szene eröffnet den Krimi „Der Tote im Spargelfeld“, den der Autor kürzlich auf dem Spargelhof Werner in Deinste vorgestellt hat.

Parallel zur Polizei ermittelt auch der Privatdetektiv Bernd Kühl, seines Zeichens Ex-Soldat und Hundeliebhaber, in dem Fall, der sein erster ist. Den Auftrag bekommt er von einem anderen Spargelbauern, der fürchtet, verdächtigt zu werden, weil der Tote wohl bahnbrechende Züchtungsergebnisse im Spargelanbau erzielt hatte – ein Millionengeschäft. Die Recherchen führen Bernd Kühl in die Drogenszene, aber auch zu Spargelbauern nach Holland. Dabei kommt der Privatdetektiv in manch brenzlige Situation. Er reist sogar nach Kanada, um den Täter in einer dramatischen Aktion aufzuspüren. Die Kriminalgeschichte ist auch eine Geschichte von urigen Typen im Umfeld der Spargelanbauer und die von einer intensiven Freundschaft des etwas skurrilen Privatermittlers Bernd Kühl und seinem finnischen Schäferhund Hellmuth.

Dass Klaus-Dieter Budde sein Erstlingswerk auf dem Spargelhof Werner in Deinste vorstellt, ist kein Zufall. Der Kriminalfall spielt in der Region – und der Autor arbeitet hier seit Jahren. Als Controller kümmerte er sich um die Abrechnungen der Erntehelfer, jetzt führt er Besuchergruppen durch den Betrieb und über die Felder. „Wir finden das super“, sagt Christoph Werner vom Spargelhof Werner über das Buch.

Aktuelle Themen

Klaus-Dieter Budde, Jahrgang 1956, ist im Landkreis Minden-Lübbecke (Nordrhein-Westfalen) aufgewachsen. Durch seine Tätigkeit bei der Bundeswehr kam der Berufssoldat in den Norden. 33 Jahre arbeitete er für die Truppe, zuletzt im Munitionsdepot in Hesedorf. Inzwischen ist er pensioniert. 2015 entdeckte der Wahl-Fredenbecker – dort lebt er mit seiner Frau und zwei Hunden – sein Faible für das Schreiben von Kriminalromanen. Im MCE-Verlag veröffentlicht er jetzt sein erstes Buch. Der Hundetrainer und Freizeitläufer schreibt über aktuelle Themen – sei es den Wolf, die Windenergie oder Rechtsextremismus. Über Ermittler Bernd Kühl hat er bereits weitere Romane verfasst. Jetzt hofft er, seine Serie veröffentlichen zu können.

Drei bis vier Stunden am Tag sitzt Klaus-Dieter Budde am Schreibtisch. Er schreibt durchschnittlich 1000 Wörter pro Tag. Inspiration findet er beim Lesen, zwei Bücher in der Woche verschlingt der Literaturliebhaber.

Der Kriminalroman „Der Tote im Spargelfeld“ mit 187 Seiten von Autor Klaus-Dieter Budde ist ab sofort zum Preis von 11,90 Euro im MCE-Verlag erschienen. Das Buch ist in Buchhandel, in den TAGEBLATT-Geschäftsstellen, im TAGEBLATT-Onlineshop und im Hofladen beim Spargelhof Werner an der Deinster Hauptstraße erhältlich. Der Autor plant Lesungen in der Region.

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